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Die jüngsten Pleite-Fälle der baltischen P2P-Plattformen Kuetzal und Envestio zeigen, dass das Risiko von P2P-Krediten nicht unterschätzt werden darf. Kuetzal ging pleite und bei Envestio spricht man sogar von einem Scam, also einem Betrug.

Wichtig: Man sollte nicht in Panik geraten und denken, alle P2P-Kredite und alle Plattformen seien Betrug, denn so ist es definitiv nicht. Man muss aber zurzeit damit leben, dass der Crowdfunding-Markt sehr neu und innovativ ist, und dass solche Märkte natürlich auch Plattformen hervorruft, die es nicht ganz so ernst meinen.

In diesem Video philosophiere ich mit Denny von re:think P2P-Kredite darüber, wie man sich im Vorfeld bestmöglich vor P2P-Pleiten, aber auch vor Scams schützen kann.

1) Neuste Plattformen meiden

Die einfachste und effektivste Methode dürfte sein, neuere P2P-Plattformen zu meiden und auf etablierte Anbieter wie Beispielsweise Mintos, Bondora, EstateGuru oder Twino zurückzugreifen, die schon lange am Markt sind und bewiesen haben, dass ein echtes Business dahintersteht.

2) Wie kommuniziert das Unternehmen?

Hier ist dein Feingefühl gefragt. Sieh dir das Unternehmen an und wie es auf allen möglichen Kanälen mit seinen Anlagern spricht. Wird ein aktiver Austausch gesucht? Wie schnell reagiert der Kundenservice? Wie ist die Qualität der Übersetzungen? Wird sich bemüht?

Wie du dich vor P2P-Pleiten und Scams schützen kannst

3) Langsam herantasten

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, wenn man sich bei neueren Plattformen engagiert, zunächst mit sehr wenig Geld anzufangen und das Investment erst mit der Zeit aufzustocken. Denn über die Zeit lernt man ein Unternehmen mitsamt seiner Vorzüge und Macken besser kennen und lernt ihm zu vertrauen oder es zu meiden. Die Chance, dass betrügerische Plattformen auffliegen, steigt mit der Zeit. Eine solche Herangehensweise verhindert deshalb, dass du zu viel Geld verlierst.

Das Risiko ist real! Deswegen lass dich nicht von Zinssätzen locken, die im Vergleich zu anderen Plattformen sehr hoch erscheinen!

4) Business Case prüfen

Wer tiefer graben möchte, kann den Wirtschaftsbericht der Plattform prüfen. Mögliche Fragen sind, ob die Zahlen überhaupt öffentlich gemacht werden, ob eine unabhängige Wirtschaftsprüfung gemacht wird und ob die Profitabilität stetig steigt.

5) Benutze nicht zu viele verschiedene Plattformen

Vertrauen aufzubauen und die Entwicklungen vieler Plattformen zu verfolgen ist schwierig und zeitaufwendig. Investiere deshalb auf nicht zu vielen verschiedenen Seiten. Mit einer Vermittlerplattform wie Mintos oder Grupeer ist man beispielsweise bereits mit internationalen Kreditgebern bedient und kann sein Geld über verschiedene Kreditarten (Firmenkredite, Autokredite, Privatkredite usw.), Länder und Geschäftsmodelle verteilen.

Wie du dich vor P2P-Pleiten und Scams schützen kannst

6) 100% Sicherheit hast du nie

Rendite kommt von Risiko. Das lässt sich nach den neusten Entwicklungen nur immer wieder bestätigen. Investiere deshalb nur so viel, wie du dich selbst wohlfühlst und sei dir bewusst, dass es 10 oder 20% Zinsen nur mit einem gewissen Risiko gibt. P2P-Kredite sind eine junge Branche, die erst noch umfänglich reguliert werden muss. Im Vorfeld ist deshalb nie genau erkennbar, ob es sich eventuell um einen Pleite-Kandidaten oder sogar um Betrug handelt. Wie an der Börse kann man auch bei P2P-Krediten nur mit bestem Wissen und Gewissen und der nötigen Vorsicht vorgehen und ist weiterhin immer erst im Nachhinein schlauer…


Das Investieren in Finanzinstrumente ist mit erhöhtem Risiko verbunden. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Ich übernehme keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.

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