Portfolio-Update März 2019: Mehr Aktien als P2P-Kredite

Das letzte richtige Portfolio-Update gab es von mir im Dezember 2017, in der Zwischenzeit hat sich einiges getan, sodass sich ein neues nun richtig lohnt.

Mein Portfolio ist bestimmt kein Vorzeige-Portfolio. Es ist eines, das mit 14.000 Euro in der Szene relativ klein ist und sich noch stark entwickelt und formt. Zu Beginn kann es passieren, dass manche Assets übergewichtet sind, so auch bei mir. In einer finanziell starken Anfangszeit habe ziemlich stark auf P2P-Kredite gesetzt, welche deshalb jetzt überrepräsentiert sind.

Mein übergeordnetes Ziel ist es deshalb, P2P-Kredite insgesamt zu reduzieren und den Anteil von Aktien und ETFs zu erhöhen. Im Dezember 2017 betrug der P2P-Anteil 61 %, heute 47 %. Was das Ziel betrifft, bin ich also bereits auf dem richtigen Weg.

Schauen wir uns an, wie sich die Verteilung der Assetklassen insgesamt verändert hat. Auf diesen Grafiken wird die Veränderung sehr deutlich.

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Seit diesen März im Jahr 2019 habe ich zum ersten Mal mehr Aktien und ETFs als P2P-Kredite. Damit setze ich meine geplante Verschiebung langsam aber solide um und wenn ich in dem Tempo weiter mache, bin ich in ungefähr 1,5 Jahren vielleicht bei 25 % für die P2P-Kredite. Das ist ein schönes Ziel für den Herbst 2020.

Anlagestrategie: Meine Ziel-verteilung bis Herbst 2020

Jetzt, da ich bereits verkündet habe, wie viel Prozent P2P-Kredite ich gerne in meinem Portfolio hätte, können wir noch einen Blick darauf werfen, wie ich mir die Verteilung der restlichen Anlageklassen vorstelle. Es kommt zwar immer etwas anders als man denkt, aber wenn ich eine Richtung festlegen sollte, würde ich Folgendes anpeilen: 25 % P2P-Kredite, 35 % ETF, 35 % Einzelaktien, 5 % Kryptowährungen.

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Das Portfolio im Vergleich: Dezember 2017 und heute

Im direkten Vergleich sieht man, dass das Portfolio in der Zwischenzeit deutlich aufgefächert und das Risiko einzelner Werte minimiert wurde.

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Auf dieser Seite halte ich mein Portfolio immer top aktuell. Es ist gleichzeitig eine anschaulichere Version im Webbrowser.

Die größte Position ist in beiden Jahren Bondora (P2P-Kredite) und auf den den ersten Blick sieht es so aus, als wäre der Anteil davon massiv geschrumpft. Er ist zwar kleiner geworden, aber nicht so sehr, wie es hier den Anschein macht. Denn ich habe Go & Grow von Bondora abgesplittet und ihm einen eigenen Platz im Portfolio gegeben.



Ich habe mich dazu entschieden, da Bondora Go & Grow ein sehr eigener Service ist, der sich schlecht mit den Investitionen der anderen Bondora-Services “Portfolio Pro” und “Portfolio Manager” vergleichen lässt. So kann ich die Zinsen für Go & Grow nun separat eintragen und habe einen besseren Überblick.

Das habe ich verkauft

  • Das Kapital von ursprünglich drei ETFs habe ich zusammengefügt zu einem. Ich habe also zwei ETFs verkauft und jetzt nur noch einen, den iShares Global Select Dividend 100.

  • Ethereum habe ich verkauft und in Bitcoin investiert

  • Aktie: Energy Transfer Partners (LP)

  • Aktie: American Airlines

  • Aktie: Orbcomm

  • Aktie: Discovery Communications

Neue Positionen im Portfolio

  • Aktie: Coca-Cola

  • Aktie: Johnson & Johnson

  • Aktie: EPR Properties

Man erkennt den Trend, “kleinere Firmen”, die eigentlich auch schon ziemlich groß sind, wurden durch noch größere Multimilliarden-Dollar-Player ersetzt. Mit einer Ausnahme: EPR Properties ist "nur" 5 Milliarden schwer, es ist aber ein wunderbarer Dividenden-REIT, der monatlich Dividende auszahlt.

Zukunftspläne

Diversifizierungsstrategisch würde sich Software und Technologie gut in meinem Portfolio machen. Intel, IBM, Mircosoft sind Werte, auf die ich im Moment persönlich schiele, die ich mir gut in meinem Portfolio vorstellen könnte und bei denen ich für mich auf den richtigen Zeitpunkt warte, um vielleicht eine Position zu einem von den drei Werten zu eröffnen.

Dafür müssen verschiedene Faktoren erfüllt sein. Ich muss natürlich in erster Linie genug Geld übrig haben. Aktuell ziehe ich aber auch noch andere Positionen wie Coca-Cola, Shell oder EPR hoch. Zu viel gleichzeitig muss es dann auch nicht sein. Aktiv plane ich deshalb nur die vorhandenen Positionen weiter auszubauen, ich kann mir weniger vorstellen, sehr bald eine neue Position zu eröffnen.

Auch könnte ich mir vorstellen, dass auch Anleihen irgendwann einen kleinen Platz in meinem Portfolio finden.

Das alles ist keine Anlageempfehlung. Investiere auf deine Weise, die dich nachts gut schlafen lässt, denn das ist mit das Wichtigste überhaupt. Von Anfang an das perfekte Portfolio zu haben ist schwer. Aber man wächst und lernt mit der Zeit und kann immer austarieren und die Richtung anpassen, falls Bedarf besteht.

Falls du wissen möchtest, bei welchen Brokern ich meine Aktien und ETFs kaufe, klicke hier.


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