Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro - Johannes Lortz

Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro

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Heute geht es seit Längerem einmal wieder um Bondora und meine Erfahrung mit dem Investitonsprodukt Go & Grow! In vorangegangenen Posts hatte ich noch nicht darüber berichtet, etwas in Bondoras Go & Grow investiert zu haben, hatte ich auch nicht. Das liegt daran, dann ich bisher nur eigene Kredite über den Portfolio-Manager und über Portfolio Pro gekauft hatte und diese Investitionen auch einen sehr großen Teil meines Gesamtportfolios bestimmt haben.

Ich empfand es aber trotzdem immer als praktische Lösung für Geld, mit dem man zwischenzeitlich nicht genau weiß, was man damit anfangen soll. Und so ergab es sich, dass ich Go & Grow nun auch ausprobiert habe und mittlerweile ein eigenes Konto aktiv bespare. Und seien wir ehrlich, die Rendite (6,75 Prozent) könnte schlechter sein.


Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro

Warum ich ein Go & Grow Konto bespare

Mein übergeordnetes Portfolio bei Bondora ist gerade nicht sehr erfolgreich, 41,8 Prozent der Kredite sind laufend, der Rest ist mehr oder weniger in Verzug. Die Folge ist ein hohes unbezahltes Kapital, was die Nettorendite senkt.

Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro

In Deutschland haben wir aber die steuerliche Situation, dass wir bei P2P-Krediten unsere Steuern auf die Bruttorendite zahlen. So ergibt sich, dass die Nettoeinkünfte von 15 Euro im Oktober nur knapp über den zu zahlenden Steuern mit 13,50 Euro gelegen haben, weshalb sich der Monat effektiv nicht sehr gelohnt hat.

Deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich das Geld automatisch auf mein Go & Grow Konto schiebe und dort lagere, bis sich die Gesamtsituation bessert. Der Vorteil bei Go & Grow für mich ist ganz klar die schnelle Liquidität.

Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro
Meine Nettorendite bei Bondora ist gesunken, trotzdem ist viel Geld in Bewegung, weshalb die Steuern verhältnismäßig teuer werden

Wenn ich gerade über die anderen Tools weniger Rendite bekomme, bin ich in der Folge weniger risikobereit, weshalb ich das Geld zu Go & Grow verfrachte, wo ich zwar weniger Zinsen bekomme, aber dafür überhaupt nicht mehr an Kreditlaufzeiten gebunden bin, sondern das Geld, vergleichsweise mit einem Tagesgeldkonto, sofort abheben kann. Und das habe ich auch bereits getan und es funktionierte genau so wie es soll.

Das ist natürlich die Entwicklung in meinem persönlichen Bondora Account und nicht unbedingt vergleichbar mit der ganzen Plattform oder anderen Investoren, denn jeder investiert durch seine individuellen Einstellungen der Tools etwas anders und hat andere Ergebnisse. Ich denke aber, dass es auch wieder besser wird, denn viel wird dafür getan, Geld von in Verzug geratenen Krediten zurückzuholen. Ich werde weiter berichten.

Bekommt man bei Go & Grow wirklich 6,75% Zinsen?

Nun gestaltet es sich schwierig, die Rendite für ein Konto auszurechnen, in das ständig eingezahlt wird, deswegen nehme ich ein weiteres Konto zu Hilfe, das inzwischen auch wieder aufgelöst ist und in welches ich nur eine Summe einmalig eingezahlt habe. Hier lässt sich auch die Rendite errechnen.

Ich teste Bondora Go & Grow mit 1200 Euro

Die Kurzform ist: Ja, es kommt hin! Der ausführliche Bericht lautet wie folgt. Ich habe 1263,14 Euro eingezahlt und 1273,35 Euro nach 45 Tagen, also 1,5 Monaten, herausbekommen. Der Euro für die Abhebegebühr ist schon abgezogen. Das entspricht 0,8 % Zuwachs und einer jährlichen Nettorendite von 6,497 %. Wie gesagt, die Abhebegebühr bereits berücksichtigt. Ohne diesen Euro ergibt sich eine Rendite von 7,13 %, was etwas zu viel ist.

Wie erkläre ich mir die praktisch zu hohe Rendite? Nun, streng genommen sind es ziemlich kleine Beträge, an denen ich versuche, herauszufinden, ob die Rendite stimmt. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass sich die Rendite um die 6,75 % bewegt, denn wenige Cent mehr oder weniger oder ob ich vielleicht fälschlicherweise einen Tag zu viel oder zu wenig berücksichtige, macht in dieser Rechnung bereits einen großen Unterschied. Wichtig ist, finde ich: Es kommt hin! Ich glaube aber eher an einen “Fehler” oder falsche Berücksichtigung meinerseits, als dass mir Bondora mehr als 6,75 % Rendite gegeben hat. 😉


Das Investieren in Finanzinstrumente ist mit erhöhtem Risiko verbunden. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Ich übernehme keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.

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