Coca-Cola vs. PepsiCo: Welche Aktie ist besser?

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Schon lange wollte ich mit Thomas dem Sparkojoten mal ein Video machen, in dem wir die Aktien von PepsiCo mit denen von Coca-Cola vergleichen.

Denn viele Investoren stellten Frage wie „warum hast du (oder habt ihr) die Coca-Cola Company im Portfolio anstatt PepsiCo?“ Aber warum sollte es eine Entweder-Oder-Entscheidung sein? Am Ende des Gesprächs schlussfolgern wir, dass man sowohl in die eine, als auch in die andere Aktie investieren kann. Sie befinden sich zwar in einer sehr ähnlichen Branche, das Geschäftsmodell unterscheidet sich jedoch inzwischen zunehmend.

Im Video stellen wir die beiden Unternehmen Coca-Cola und PepsiCo vor, erklären, was sie machen, welche Produkte sie vertreiben, wie sie sich in der aktuellen Corona-Krise schlagen und durchleuchten auch die fundamentalen Kennzahlen, um dann zu einer Einschätzung der fairen Werte zu kommen.

Coca-Cola vs. PepsiCo: Welche Aktie ist besser?

Coca-Cola ist eine Besonderheit!

Tatsächlich ist es so, dass die langfristige Umsatzentwicklung von PepsiCo besser aussieht als die von Coca-Cola. Das liegt vor allem an der Umstellung des Geschäftsmodells von Coca-Cola.

Denn wurde früher noch das gesamte Business alleine gestemmt, vergibt Coca-Cola heute vor allem Lizenzen für die Herstellung der Getränke an die sogenannten Konzessionäre. Coca-Cola selbst hat damit zwangsläufig weniger Umsatz, weil sie nicht am Verkauf, sondern an den Lizenzgebühren verdienen.

Mit der Umstellung des Geschäftsmodells ab 2013 sanken zunächst auch die Gewinne pro Aktie, mittlerweile befinden sie sich aber wieder auf vergleichbaren Höhen. Das heißt, das Modell funktioniert für die Coca-Cola Company!

PepsiCo ist breiter aufgestellt

Der massive Vorteil von PepsiCo ist ohne Frage die breitere Produktpalette. Sie hat bei dem Konzern dafür gesorgt, dass die akute Corona-Zeit im März 2020 sehr gut überstanden wurde und im Gegensatz zu Coca-Cola keine Umsatzeinbußen hingenommen werden mussten.

Coca-Cola vertreibt nur Softdrinks und Wasser. Doch PepsiCo hat außerdem noch verschiedene Snacks im Angebot und ist damit insgesamt weniger abhängig von der Gastronomie, die in der Krise lange geschlossen war. Auch Sodastream wurde mit ins Portfolio aufgenommen, ein bekannter Apparat für zuhause, mit dem man eigenen Sprudel herstellen kann. Dafür gibt es inzwischen neue Sirups für die beliebten Marken Pepsi, 7 Up, Schwip Schwap und viele mehr.

PepsiCo vertreibt die Produkte nach dem herkömmlichen Modell komplett selbst. Deswegen sind hier auch keine unschönen Dellen bei Gewinn- und Umsatzentwicklung zu sehen.


Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Verfasser Johannes Lortz sowie Thomas Brandon Kovac sind unmittelbar und mittelbar auf folgende Finanzinstrumente eingegangen, in die sie selbst investiert sind und bei denen sie profitierem, falls diese Publikation eine positive Kursentwicklung zur Folge haben sollte: Coca-Cola.

Das Investieren in Finanzinstrumente ist immer mit erhöhtem Risiko verbunden. Investiere deshalb nie, was du nicht bereit bist, zu verlieren.

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