Bist du eine Sissi, wenn du jetzt nicht nachkaufst?

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Die Krise ist dank günstiger Aktienkurse die Zeit der Nachkäufe. Viele kaufen jetzt Aktien, und das ist auch vollkommen richtig so, nur um das einmal klar gestellt zu haben!

Doch reicht manchmal die Sinnhaftigkeit der Renditemaximierung nicht aus, um es letztendlich wirklich durchzuziehen und sich in der Krise beherzt an den zahlreichen Angeboten des Aktienmarktes zu bedienen. Und die Message dieses Videos ist, dass du dich vom aktuellen Aktienrausch unter den Langfristanlegern nicht stressen lassen musst, denn trotz allem es gibt es gute Gründe, weshalb man sich selbst jetzt dazu entscheiden könnte, Neuinvestitionen aufzuschieben.

Sicher ist es kein guter Grund, nicht zu investieren, weil du Angst hast. Wenn du befürchtest, die Preise könnten noch weiter fallen, kaufe deine Aktienpakete in Tranchen. So stellst du sicher, dass du nicht komplett ins fallende Messer greifst, aber trotzdem bereits von günstigeren Kursen profitierst.

Die wichtigsten Punkte in der Krise

1. Am besten und am wichtigsten überhaupt ist es in der Krise, wenn du es schaffst, nicht zu verkaufen. Sei es aufgrund von Angst oder, weil du das Geld nun doch brauchst, um deine laufenden Rechnungen zu bezahlen.

Denn, je mehr Zeit man investiert im Markt verbringt, desto mehr Rendite erwirtschaftet man nachweislich auch. Unterbrichst du diese Zeit aufgrund von Verkäufen, sinkt deine Rendite. Schaffst du es also, deine soliden langfristigen Positionen überhaupt zu halten, ist das bereits die halbe Miete!

Bist du eine Sissi, wenn du jetzt nicht nachkaufst?

2. Ein bisschen besser ist man schon dabei, wenn man sich außerdem in der Krise dazu entscheidet, normal nachzukaufen oder Sparpläne weiterlaufen zu lassen, denn dadurch profitiert man aktiv von günstigen Kursen und senkt seinen durchschnittlichen Einstiegspreis und damit auch die zukünftige Rendite. Auch dieses Vorgehen ist absolut in Ordnung und gehört bereits gelobt.

3. Die Königsklasse der Investoren schafft es psychisch und finanziell, im Crash extra viel nachzukaufen, um überproportional von der Situation zu profitieren. Als passiver ETF-Investor würde das zum Beispiel bedeuten, den Sparplan nicht nur weiterlaufen zu lassen, sondern noch zu erhöhen. Menschen, die in Einzelwerte investieren, müssen sich bewusst sein, dass das Risiko, aber auch die Chancen, höher sind.

In welche Unternehmen in der Krise investieren?

Ob du jetzt in besonders gebeutelte Unternehmen investierst, die Gefahr laufen, pleite zu gehen, oder dir genau jetzt die großen Fische angelst, die es auf jeden Fall überstehen und die normalerweise immer zu teuer sind, ist natürlich ganz dir überlassen.

Ich selbst setze auch in dieser Zeit weiterhin auf globale Mega-Konzerne. Jedoch konzentriere mich jetzt auf diejenigen, die es zu faireren Preisen gibt. Das heißt zum Beispiel, dass ich bisher die Finger von Microsoft gelassen habe, weil der Preis sich nicht wesentlich vom Allzeithoch entfernt hat (Büro-Software wird weiterhin sehr gebraucht).

Worauf ich nun schauen würde, sind Unternehmen, die zwar tatsächlich beim Kurs gelitten haben, die es vielleicht auch gerade ein bisschen schwerer haben, die die Krise aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit überstehen werden, ich denke an so etwas wie McDonald’s.

Es gibt Wichtigeres als zu Investieren

Eine solche Krise wie wir sie aktuell im Frühjahr 2020 durchlaufen kann vieles im privaten und finanziellen Bereich über den Haufen werfen. Prüfe deshalb immer vor dem Investieren, wie viel Geld du tatsächlich für die Börse erübrigen kannst!

Lass dich nicht von anderen stressen, denn wenn du gerade das Geld viel mehr zum Leben brauchst, um deine Miete oder Nahrung zu bezahlen, dann hat das auf jeden Fall Vorrang vor allem anderen.

Du hast vielleicht sogar extra Geld angespart, um es genau im Crash zu investieren, stellst aber fest, dass vielleicht Einnahmen wegbrechen und du einen Teil zum Leben brauchst. Dann ist das tägliche Leben auf jeden Fall wichtiger. Und keiner weiß, wie lange die Situation insgesamt bestehen bleibt, geschweige denn individuell. In einer solchen Lage muss jeder selbst entscheiden, wie viel Geld nötig ist zum Überleben, aber auch, um sich sicher zu fühlen.

Investiere deshalb nur so viel oder wenig, wie du kannst, das Allerwichtigste ist es eh, nicht verkaufen zu müssen.


Das Investieren in Finanzinstrumente ist immer mit erhöhtem Risiko verbunden. Investiere deshalb nie, was du nicht bereit bist, zu verlieren.

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